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Basisdiagnostik bei Frau und Mann

Enge Kooperation zwischen spezialisierter gynäkologischer Privat-Praxis und andrologisch-urologischer Privat-Praxis in unserer Praxis-Klinik MediDocs unter einem Dach ermöglicht uns, durch exakte Basisdiagnostik bei Frau und Mann einschließlich aktueller Beurteilung von Spermiogrammen nach WHO-Kriterien in vielen Fällen effektiv zu helfen.

Dies bereits am Anfang der Abklärung - vom vertrauensvollen Gespräch bis hin zu sexualmedizinischer Beratung und modernster Technik in Diagnostik und Therapie einschließlich Unterstützung der Zeugung auf natürlichem Wege. So können wir bei einigen Paaren, Behandlungen wie ICSI (künstl. Befruchtung) vermeiden, oder wenigstens wertvolle Zeit durch kurze Wege zwischen Fachbereichen und Kinderwunsch-Zentren gewinnen. Mit den hiesigen Kinderwunsch-Zentren besonders im Rhein-Main-Gebiet besteht natürlich eine enge Kooperation.

Ursachenabklärung der Kinderlosigkeit

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Die Ursachenabklärung der Kinderlosigkeit muss aber immer das Paar einbeziehen. Fruchtbarkeit ist zur Hälfte nämlich auch statistisch Männersache, oft liegt die Ursache bei beiden, selten lässt sich die Ursache trotz genauer Untersuchungen aber bisher dennoch nicht finden, dazu sind unsere Untersuchungswerkzeuge immer noch nicht fein genug. Aber Schritt für Schritt werden die Geheimnisse der Natur immer weiter erforscht. Mit dem 32. Lebensjahr nimmt die Fruchtbarkeit der Frau bereits erheblich ab, beim Mann dagegen nur langsam, ein gesunder Mann kann bis ins höhere Lebensalter noch fertil sein. Dennoch kann aber auch ein sonst völlig gesunder junger Mann bereits unfruchtbar sein.

 

Die Behandlung richtet sich dabei immer nach den Ursachen der Kinderlosigkeit (Stoffwechselstörungen, Störungen des Hormonhaushaltes, Sexualstörungen, Einflüsse der Umwelt mit Dauerstress, um nur einige zu nennen). Eireifungsstörungen lassen sich hormonell behandeln, ebenso häufig auch Störungen der Samenbildung. Zur Erhöhung der Erfolgsrate können zum Beispiel gesunden Samenzellen in die Gebärmutter eingebracht werden, dies erhöht deutlich die Erfolgsrate (Intrauterine Insemination).

Der Mann

Die Höhe von FSH und LH  sowie des Testosteronwertes (Blutuntersuchung) geben  uns Aufschluss, ob die Steuerung der Samenbildung  in dem Zusammenspiel von Gehirn, Hirnanhangsdrüse und Hoden in Ordnung ist. Das Spermiogramm, und die Untersuchung des Samen-und Harn-Trakt  sowie der Geschlechtsorgane (Hoden, Nebenhoden, Samenblasen und Prostata) erlauben uns schließlich, die Zeugungsfähigkeit zu beurteilen. Diese Untersuchungen der Geschlechtsorgane sind durch Ultraschall sehr einfach und schmerzlos für den erfahrenen Andrologen möglich.

Die Frau

Hier ist ebenfalls zunächst neben der gynäkologischen Untersuchung einschließlich Ultraschall eine Blutuntersuchung (FSH, LH und Sexualhormone) als Basisuntersuchung sinnvoll, weitere Untersuchungen können gynäkologischerseits bei Hinweisen auf eine Störung im Bedarfsfalle natürlich folgen. Hier gilt es ebenfalls das Zusammenspiel von Gehirn(Hypothalamus), Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) und Ovarien ebenso wie Gebärmutter zu überprüfen.

 

Die Hormone

Fotolia 85200254 XSFSH fördert das Wachstum und die Entwicklung der Eizelle bei der Frau, beim Mann die Samenbildung. Das durch die Hirnanhangsdrüse( Hypophyse) ausgeschüttete LH( luteotropes Hormon bewirkt die Bildung von Oestrogenen im Eierstock, beim Mann die Produktion von Testosteron i. Hoden. Oestrogen bewirkt den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) und die Verflüssigung des Schleimhautprofes im Gebärmutterhals, so dass den Samenzellen das Eindringen in die Gebärmutterhöhle erleichtert wird. In der Zyklusmitte ist das LH am höchsten, das Bläschen mit der enthaltenen Eizelle platzt, es kommt zur Ovulation. Aus den Resten des Bläschens entsteht nun Progesteron. Dieses baut die Schleimhaut der Gebärmutter für die Einnistung der befruchteten Eizelle auf, es kommt zum geringgradigen Anstieg der Basaltemperatur des weiblichen Körpers. Dieser Temperturanstieg informiert uns über den erfolgten Eisprung. Die Eizelle ist nur wenige Stunden lebensfähig, die Spermien können dagegen in den Eileitern 2-3 Tage überleben. Daher liegt die ideale Zeit für eine Befruchtung ca. 2 Tage vor der Ovulation.

 

Verschmelzung von Ei-und Samenzelle

Fotolia 53134001 XSBereits im Eileiter kommt es dann zur Vereinigung von Ei-und Samenzelle. Auf dem Weg in die Gebärmutter kommt es bereits zu weiteren Teilungen der Ei- Samenzelle, die sich dann nach einigen Tagen in der Gebärmutterschleimhaut einnistet, wir sprechen nun von einem Embryo. Es kommt zur Bildung von HCG( humanes Chorion -Gonadotropin), welches für den Erhalt der optimalen Bedingungen der Gebärmutterschleimhaut sorgt.

 

 

Fotolia 56989305 XSEin neues Leben beginnt ..........

 

 

 

Dr. Karl-Heinz von Kellenbach, Urologe, Androloge